Die FDP fordert Fairplay im Kita-Bereich

Mitglieder fassen Ja-Parole zum Sanierungskredit Lorrainebad

Das bewährte Kita-System in Bern steht unter Druck, weil defizitäre städtische Kitas von linksgrün widerrechtlich mit Steuergeld subventioniert werden sollen. Die FDP setzt ein Zeichen gegen diese ideologische Marktverzerrung und traf sich in der privaten Kita Rondolino zur Mitgliederversammlung. Die anwesenden Freisinnigen sagten Ja zur Lorrainebad-Sanierung und brachten sich für den anstehenden Grossratswahlkampf in Stellung.

In der Stadt Bern gibt es glücklicherweise genügend Kita-Plätze und mit den Betreuungsgutscheinen ein wirksames Subventionssystem, dessen Einführung massgeblich von der FDP mitinitiiert wurde. Dieses fein austarierte System ist momentan stark gefährdet, weil die linksgrüne Mehrheit im Stadt- und Gemeinderat städtische Kitas widerrechtlich bevorzugen wollen. Die städtischen Kitas, die in den letzten Jahren aufgrund von übertriebenen Auflagen beim Personal und bei der IT Millionen-Defizite angehäuft haben, sollen nach dem Willen der linken Stadtratsmehrheit in die Stadtverwaltung integriert werden und zusätzliche Gelder erhalten. Die Millionen-Defizite würden dann vom Steuerzahler berappt und die zahlreichen privaten Kitas wären mit einer Konkurrenz konfrontiert, die über deutlich längere Spiesse verfügt. Letztlich will die rotgrüne Mehrheit das System mit den Betreuungsgutscheinen hintertreiben, das gegen ihren Willen eingeführt worden ist.

FDP kämpft für gleich lange Spiesse

Für die FDP geht die Entwicklung komplett in die falsche Richtung. Dass private Kitas, die hunderte Kita-Plätze in allen Quartieren für alle Bevölkerungsschichten anbieten, durch defizitäre städtische Kitas konkurriert werden, bringt das ganze System in Schieflage.

Die FDP hielt ihre heutige Mitgliederversammlung deshalb in der Kita Rondolino in Brünnen ab und liess sich von der Betreiberin Angie Wuffli aus erster Hand über die Leistungen und Herausforderungen einer privaten Kita informieren. In den anstehenden Beratungen wird sich die FDP dafür einsetzen, dass private und städtische Kitas gleich lange Spiesse haben und ein ausreichendes Kita-Angebot höher gewichtet wird als linke Ideologie-Politik.

Ja zur Sanierung des Lorrainebades

Auch wenn die Badesaison derzeit noch weit weg sind, befassten sich die FDP-Mitglieder mit dem Lorrainebad. Über dessen Sanierungskredit stimmt die Bevölkerung am 8. März ab. Die FDP anerkennt den Sanierungsbedarf des Lorrainebades und fasste die Ja-Parole zum Baukredit über 22,3 Mio. Franken.

Am 29. März steht für die Bernerinnen und Berner ein weiterer Urnengang auf dem Politprogramm. Bei den Grossratswahlen tritt die FDP in der Stadt Bern mit zwei starken Listen und 40 Kandidierenden an. Die FDP will die Sitze der bisherigen Grossräte Claudine Esseiva und Christoph Zimmerli verteidigen und strebt ein drittes Mandat an. Bei den Regierungsratswahlen engagieren wir uns für die Wiederwahl von Sicherheitsdirektor Philippe Müller sowie für die Verteidigung der bürgerlichen Mehrheit in der Kantonsregierung. Die FDP wird in den nächsten Wochen jeweils am Samstag mit einem Stand auf dem Casinoplatz präsent sein. Daneben finden weitere Aktionen in allen Stadtteilen statt.