Als die Mobiliar im Jahr 1826 ihre Geschäftstätigkeit aufnahm, begannen sich liberale Ideen erst langsam zu verbreiten und es dauerte noch 68 Jahre, bis die die FDP formell gegründet wurde. Nichtsdestotrotz haben die Mobiliar und die FDP die Schweiz und insbesondere Bern in den letzten beiden Jahrhunderten entscheidend geprägt. Heute ist die Mobiliar eines der wichtigsten privatwirtschaftlichen Unternehmen in der Stadt und leistet als Arbeitgeberin und Steuerzahlerin einen entscheidenden Beitrag zum Gemeinwesen.
Die FDP Stadt Bern freute sich daher, dass die Mobiliar als Gastgeberin der diesjährigen Hauptversammlung den Berner Freisinnigen ihre Türen öffnete. Die FDP-Mitglieder erhielten dabei einen Einblick in die Jubiläumsausstellung, bevor der statutarische Teil folgte. Zudem blickten die Wahlkampfleiter von Kanton (Tobias Frehner) und Stadt (Renato Gunc) auf die kantonalen Wahlen vom 29. März zurück. Mit der Wiederwahl der Grossräte Claudine Esseiva und Christoph Zimmerli konnte die FDP ihre beiden Sitze in der Stadt Bern erfolgreich verteidigen. Ausserdem gelang Regierungsrat Philippe Müller mit einem Glanzresultat die Wiederwahl.
Nach den Wahlen ist vor den Abstimmungen. Am 14. Juni haben die städtischen Stimmberechtigten viel Arbeit vor sich. Gleich sechs kommunale Vorlagen kommen an die Urne. Die Stadträtinnen und Stadträte der FDP-Fraktion präsentierten die Geschäfte den Mitgliedern, die folgende Parolen gefasst haben:
JA
- Gesamtsanierung Bernisches Historisches Museum
- Änderung Zonenplan und Revision Bauordnung Tierpark Dählhölzli
- Überbauungsordnung Stöckackerstrasse 33 – Ladenwandweg
- Baukredit Schulraumprovisorium Steigerhubel
NEIN
- Baukredit Quartierküche für städtische Tagesbetreuung
- Erwerb Monbijou-Areal von Energie Wasser Bern